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Wie der Ostsee Park und die Pfalzwerke gemeinsam die E-Mobilität in Mecklenburg-Vorpommern voranbringen
Der Ostsee Park setzt gemeinsam mit den Pfalzwerken auf moderne Ladeinfrastruktur – und damit ein klares Zeichen für die Mobilitätswende in Mecklenburg-Vorpommern. Ein Standort, der zeigt: Wer heute in Ladeinfrastruktur investiert, stärkt nicht nur die Attraktivität seines Centers, sondern schafft auch einen echten Mehrwert für Besucher und für die Region.
Bildnachweis: MEC METRO-ECE Centermanagement GmbH & Co. KG
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Customer Story: Pfalzwerke-Ladepark am Ostsee Park Rostock
- Ausgangslage: Wandel im Handel und steigender Bedarf an zusätzlichen Services im Shopping Center
- Lösung: individuell geplante Ladeinfrastruktur, abgestimmt auf die Anforderungen des Ostsee Parks
- Ergebnis: Mehrwert für Besucher und Mieter sowie ein wichtiger Impuls für die E-Mobilität in der Region
Der Ostsee Park zählt zu den wichtigsten Einkaufsstandorten im Großraum Rostock und zieht jährlich rund 3,5 Millionen Besucher an. Doch die Anforderungen an moderne Shopping-Center verändern sich: Kunden erwarten heute Services, die das Einkaufserlebnis erweitern und einen echten Grund bieten, vor Ort zu sein – dazu gehört auch zuverlässige Ladeinfrastruktur. Gemeinsam mit den Pfalzwerken hat das Center Management MEC deshalb einen Ladepark umgesetzt, der den Standort noch attraktiver macht und so langfristig stärkt.
Für Center Manager Jens Fischer ist klar: „Handel ist immer Wandel – wir müssen uns ständig anpassen und Angebote schaffen, die Kundinnen und Kunden gerne ins Center ziehen.“
Ausgangslage: Zwischen Kundenansprüchen und Mobilitätswende
Ein etablierter Einkaufsstandort mit neuen Anforderungen
Der Ostsee Park in Sievershagen bei Rostock ist seit Jahrzehnten eine feste Größe im norddeutschen Einzelhandel. Auf 60.000 Quadratmetern vereint das Center rund 64 Shops und einen optimal abgestimmten Branchenmix, der jährlich etwa 3,5 Millionen Besucher anzieht. Mit starken Ankermietern wie Globus, Media Markt oder Primark, einem Einzugsgebiet von 545.643 Einwohnern, 2.000 kostenlosen Parkplätzen und der hervorragenden Anbindung an die A20 und die B105 ist der Ostsee Park einer der wichtigsten Einkaufsstandorte in Mecklenburg‑Vorpommern. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1994 hat sich das Center kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute ein zentraler Anlaufpunkt für die gesamte Region.
Veränderung im Handel und regionale Mobilitätsbedarfe
Seit ĂĽber zwanzig Jahren prägt Jens Fischer als Center Manager das Gesicht des Ostsee Parks. Als „kleiner BĂĽrgermeister seiner kleinen Stadt“ koordiniert er Mieter, Dienstleister und Besucherströme und sorgt dafĂĽr, dass der Branchenmix optimal auf die BedĂĽrfnisse der Region abgestimmt ist. Doch die Anforderungen an ein modernes Einkaufszentrum sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Der Onlinehandel wächst, das Kaufverhalten hat sich seit Corona umgestellt und die Pro Kopf Kaufkraft im Bundesland bleibt herausfordernd. FĂĽr Fischer bedeutet das, den Besucherinnen und Besuchern bewusst gute GrĂĽnde zu bieten, vor Ort zu sein. Dazu gehören Angebote, die man online nicht bekommt – wie etwa Friseur  und SchlĂĽsseldienste oder Gastronomie – und Ladeinfrastruktur ist eines davon.Â
Doch wie relevant Ladeinfrastruktur wirklich ist, zeigt ein Blick auf die Region: Die E-Mobilität befindet sich hier noch in einer frĂĽhen Entwicklungsphase. Mit nur rund 3,26 % elektrifizierten Privatfahrzeugen liegt Mecklenburg-Vorpommern bundesweit auf den hinteren Plätzen. Auch wenn das öffentliche Ladenetz in den vergangenen Jahren gewachsen ist – von gut 70 öffentlichen Ladepunkten im Jahr 2017 auf 2.921 zum Ende 2025 –, bleibt die tägliche VerfĂĽgbarkeit von Schnellladepunkten fĂĽr viele Nutzerinnen und Nutzer weiterhin ein zentrales Thema.Â
Für ein Shopping Center, das fast ausschließlich von Pkw Fahrerinnen und Fahrern besucht wird – rund 90 % der Kundschaft kommen mit dem Auto –, ist der Aufbau von Ladeinfrastruktur daher nicht nur ein zusätzlicher Service, sondern ein strategischer Schritt, um künftig attraktiv zu bleiben und sich einen klaren Wettbewerbsvorteil zu sichern.
Auch aus dem Markt selbst wuchs der Bedarf: Große Mieter hatten wiederholt den Wunsch nach Ladeinfrastruktur geäußert und eigene Konzepte vorgestellt. Gleichzeitig galt es, gesetzliche Vorgaben wie das GEIG zu erfüllen und den Standort konsequent weiterzuentwickeln. Für den Ostsee Park zeigte sich, dass Ladeinfrastruktur vor Ort zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor werden kann.
Aus Sicht von Jens Fischer spielt Ladeinfrastruktur für einen Standort wie den Ostsee Park eine zunehmend wichtige Rolle. Die Gründe dafür liegen für ihn auf der Hand: Die Energiewende ist längst eingeleitet, gleichzeitig zeigen geopolitische Entwicklungen, wie wichtig der Ausbau einer verlässlichen und modernen Energieversorgung geworden ist. Und auch im Handel verändern sich die Rahmenbedingungen: Kundinnen und Kunden entscheiden sich zunehmend für Standorte, die Komfort, Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung verbinden.
Im Fall des Ostsee Parks trägt die neue Lademöglichkeit dazu bei, den Standort als modernen und nachhaltigen Ort wahrnehmbar zu machen.
Mit diesem klaren Bedarf startete – im Auftrag des Eigentümers – die gemeinsame Planung und Abstimmung, in der MEC als operativer Partner vor Ort die Umsetzung begleitete. Die Seriosität, die die Pfalzwerke als regionaler Energieversorger ausstrahlen, schuf bei Jens Fischer von Anfang an Vertrauen. Für das Center Management war entscheidend, einen Partner an der Seite zu haben, der technische Kompetenz mit einer verlässlichen, reibungslosen Umsetzung verbindet.
FĂĽr den Ostsee Park wurden die Anforderungen frĂĽh definiert: eine ausreichende Anzahl an Ladepunkten, Schnellladefähigkeit, eine intuitive, einfache Bedienung und die BerĂĽcksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben. Erste Erfahrungen aus einem Pilotprojekt von 2012 mit zwei langsamen 11 kW Ladepunkten zeigten auĂźerdem, wie wichtig ein zukunftsorientierter Ausbau ist.Â
Ziel war es, einen Ladepark zu errichten, der optimal auf die Bedingungen vor Ort abgestimmt ist – von der Größe und Struktur des Parkplatzes über die Anforderungen des Center Managements und des laufenden Centerbetriebs bis hin zu den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden hinsichtlich Aufenthaltsdauer und Auffindbarkeit. Gleichzeitig sollte der Ladepark so geplant sein, dass er künftig problemlos erweitert werden kann.
Lösung: Ein individuell geplantes Ladeparkkonzept
Ein Ladepark, abgestimmt auf die Anforderungen des Ostsee Parks
Der gemeinsam mit MEC und den Pfalzwerken geplante Ladepark umfasst insgesamt 18 Ladepunkte, die unterschiedliche NutzerbedĂĽrfnisse abdecken:
- 2 Alpitronic Ladesäulen (4 Ladepunkte) mit bis zu 150 kW
- 4 Alpitronic Ladesäulen (8 Ladepunkte) mit bis zu 300 kW für schnelles Laden und
- 3 Alfen Ladesäulen (6 Ladepunkte) mit bis zu 11 kW für Besucherinnen und Besucher mit längeren Aufenthalten
Der Mix entstand bewusst, um sowohl E-Auto Fahrende mit kurzer Verweildauer als auch diejenigen abzuholen, die während des Einkaufs langsam und kostengünstiger laden möchten. Dies war MEC und dem Center Management besonders wichtig, da der Ostsee Park eine breite Zielgruppe anspricht – darunter auch viele Hybrid Fahrzeuge.
Standort, Auffindbarkeit und Ausbauperspektive
Auch die Standortwahl des Ladeparks wurde sorgfältig abgewogen. Obwohl der Netzanschluss näher am Eingang gelegen hätte, entschied man sich für eine Positionierung am äußeren Rand des Parkplatzes. Ausschlaggebend war, dass dieser Bereich weniger frequentiert ist und Besucherinnen und Besucher sich dort wohler fühlen. Gleichzeitig bietet der Standort eine bessere Sichtbarkeit von der Bundesstraße – ein Vorteil, der die Aufmerksamkeit auf die neue Infrastruktur lenkt. Außerdem wurde der Ladepark bewusst an einem Ort errichtet, der künftige Erweiterungen problemlos zulässt: Die Trafostation wurde mit zusätzlicher Kapazität geplant, und die Lage am Rand des Parkplatzes ermöglicht ein unkompliziertes Wachstum.
Damit Besucherinnen und Besucher die Ladepunkte auf dem weitläufigen Gelände mit 2.000 kostenlosen Parkplätzen schnell finden, wurde gemeinsam mit MEC ein Beschilderungskonzept entwickelt. Große Hinweisschilder an den Parkplatzmasten, zusätzliche Wegweiser an den Einfahrten sowie ein Schild am Kreisel sorgen für eine klare Orientierung und führen die Besucherinnen und Besucher zuverlässig zum Ladepark. Ergänzt wurde das Konzept durch eine Kombi‑Folierung der Ladesäulen, die dem Ostsee Park die Möglichkeit bietet, auf der Ladeinfrastruktur sichtbar zu sein und die gemeinsame Partnerschaft mit den Pfalzwerken sowie den Beitrag zur E-Mobilität nach außen zu zeigen.
Partnerschaftliche Umsetzung mit Pfalzwerken und MEC
Die Umsetzung erfolgte in mehreren Schritten und erforderte eine enge Abstimmung. Als Geschäftsbesorger des Eigentümers begleitete die MEC das Projekt vor Ort, koordinierte Abstimmungen mit allen Beteiligten und stellte sicher, dass die Lösung bestmöglich zum spezifischen Standort Ostsee Park passt. Von der ersten Planung im Januar 2023 bis zur Inbetriebnahme am 21. Juni 2024 vergingen rund 18 Monate – vor allem, weil die Abstimmung mit dem Netzbetreiber herausfordernd war und viel Zeit in Anspruch nahm. Gleichzeitig musste der Bau während des laufenden Centerbetriebs stattfinden, was besondere Sorgfalt verlangte. Während der Umsetzung musste zudem eine kleine unvorhergesehene Aufgabe gelöst werden: An der vorgesehenen Baufläche war ein beschädigter Lampenmast entdeckt worden. Die Pfalzwerke übernahmen gemeinsam mit einem Dienstleister die Reparatur und stimmten sich dabei eng mit MEC und dem Statiker ab – ein Beispiel dafür, wie pragmatisch und reibungslos die Zusammenarbeit im Projekt funktionierte.
Trotz der vielen beteiligten Gewerke lief die Umsetzung reibungslos. „Das ist nicht die Regel, wenn viele Firmen involviert sind“, betont Jens Fischer. Umso mehr hebt er hervor, dass in diesem Projekt das Zusammenspiel aller Beteiligten „Hand in Hand“ funktionierte. Auf Seiten der Pfalzwerke begleiteten Andreas Memmer als Standortpartner Manager und Karl-Friedrich Lieber als Bauprojektleiter das Projekt, während vor Ort Jens Fischer und sein Team – darunter Janina Johanson und Fransziska Springer – die operative Koordination sicherstellten.
Mit dem fertiggestellten Ladepark entstand eine Infrastruktur, die genau zu den Bedingungen dieses Standortes passt: gut auffindbar, technisch flexibel, ausbaubar, nutzerfreundlich und abgestimmt auf alle Verweildauern und Fahrzeugtypen.
Ergebnis: Positive Wirkung fĂĽr Besucher, Standort und Betreiber
Verbesserter Service und höhere Standortattraktivität
Der neue Ladepark zeigt bereits nach kurzer Zeit deutliche Effekte für den Ostsee Park. Für das Center bedeutet er ein zusätzliches Serviceangebot, mehr Attraktivität und einen klaren Wettbewerbsvorteil. Besucherinnen und Besucher können während des Einkaufs bequem und schnell laden – ein Service, der das Einkaufserlebnis sinnvoll ergänzt und die Aufenthaltsdauer verlängern kann. Gleichzeitig erfüllt der Standort mit dem Ladepark wichtige gesetzliche Vorgaben und ermöglicht dem Eigentümer zusätzliche Einnahmen. Auch für das Image des Centers spielt die neue Infrastruktur eine zentrale Rolle: Der Ostsee Park positioniert sich damit klar als moderner, nachhaltiger Standort, der aktiv zur Mobilitätswende beiträgt.
Nutzung, Auslastung und regionale Bedeutung
Andreas Memmer zeigt sich mit der Entwicklung der Nutzung sehr zufrieden: Mit über 1.000 Ladevorgängen pro Monat, Tendenz weiter steigend, wird deutlich, dass der Ladepark von den Besucherinnen und Besuchern gut angenommen wird. Besonders der Samstag ist mit rund 25 % der Wochenmenge der stärkste Ladetag, gefolgt vom Freitag – ein klares Zeichen für den Zusammenhang zwischen Einkaufszeiten und Ladeverhalten. Zwar habe der Standort etwas längere „Anlaufzeit“ benötigt, doch das überrascht ihn nicht:
„Die Anlaufphase an diesem Standort war etwas länger als an anderen Standorten. Das liegt aus meiner Sicht auch an der Lage. Mecklenburg-Vorpommern ist derzeit noch kein E-Mobilitätsland."
Gerade deshalb wertet er die Entwicklung als starkes Signal: Der Ostsee Park setzt früh sichtbare Impulse in einer Region mit niedrigem E-Auto-Anteil und leistet damit einen messbaren Beitrag zur E-Mobilitätswende. Der Standort zeigt eindrücklich, wie Ladeinfrastruktur auch dort erfolgreich genutzt wird, wo die Elektromobilität noch im Aufbau ist.
Positives Feedback von Mietern und Besuchern
Auch das Feedback aus dem Markt fällt durchweg positiv aus. Die großen Mieter begrüßen die neue Ladeinfrastruktur ausdrücklich. Besonders hervorgehoben wird, dass Schnellladen möglich ist und „alles einwandfrei funktioniert“. Auch Endkundinnen und Endkunden äußern sich zufrieden – wie zwei exemplarische Rezensionen zeigen:
„Die Pfalzwerke Ladestation ist insgesamt sehr gut aufgestellt und bietet eine große Auswahl an Ladepunkten für nahezu jeden Bedarf… Ein großer Pluspunkt ist die Lage direkt am Ostsee Park. Hier gibt es extrem viele Möglichkeiten, die Ladezeit sinnvoll zu nutzen: essen gehen, einkaufen, Kaffee trinken oder einfach kurz durch die Geschäfte gehen. Besonders positiv ist die Flexibilität: Von langsamem Laden bis hin zu ultraschnellem Laden mit 300 kW ist alles vorhanden. Genau so stellt man sich moderne Ladeinfrastruktur vor.“
„Sehr viele schnelle Lader vor Ort, bei mir komplett wartezeitfrei – und alle funktionieren, was ja heutzutage nicht selbstverständlich ist.“
Fazit
Der Ostsee Park zeigt, dass Ladeinfrastruktur an einem solchen Standort ein wirksames Instrument sein kann, um Attraktivität, Frequenz und Modernität zu stärken – insbesondere in einer Region, in der die E‑Mobilität noch im Aufbau ist.
Damit senden der Ostsee Park und die Pfalzwerke ein klares Signal: Wer heute investiert, gestaltet die Mobilitätswende aktiv mit und schafft zugleich handfeste Vorteile für Kundschaft, Center Management, Eigentümer, Betreiber und die gesamte Region.
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