Erneuerbar und unabhängig leben

Erneuerbar und unabhängig leben

Ralf Klammes will der Klimaerwärmung nicht tatenlos zusehen: Sein Fachwerkhaus saniert er mit Naturmaterialien, er heizt mit Holz und fährt ein E-Auto, das er nun bequem per Wallbox zuhause mit dem passenden Ökostrom der Pfalzwerke lädt.

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AUSLESE - DARUM GEHT`S HIER:

  • Ralf Klammes im Portrait: Der gelernte Umwelttechniker fährt elektrisch und heizt nachhaltig
  • Elektroauto laden mit Ökostrom: So geht`s

In jeder freien Minute werkelt Ralf Klammes an seinem Fachwerkhaus in Heiligenmorschel. Er hatte das Haus samt Scheune in einem sanierungsbedürftigen Zustand gekauft, sofort die Ärmel hochgekrempelt und das einstmalige Schmuckstück aus dem 18. Jahrhundert grundlegend auf Vordermann gebracht. Der gelernte Umwelttechniker hat sich dafür in Lehm- und Trockenbau eingearbeitet, denn Baumaterialien wie Zement wollte er aus Nachhaltigkeitsgründen nicht verbauen. Die Themen Klimaerwärmung und Nachhaltigkeit treiben ihn um. „Mit unserem Verhalten tragen wir zum Teil zu irreversiblen Veränderungen in Natur und Klima bei. Das betrifft die Art des Bauens genauso wie unsere Mobilität, die auf fossilen Rohstoffen basiert“, betont Klammes. „Die Auswirkungen werden spätestens unsere Urenkel-Generation deutlich zu spüren bekommen“, ist er überzeugt. 

Mobil mit erneuerbarer Energie

Deshalb hat er sich auch schon vor fünf Jahren für den elektrisch betriebenen Zweisitzer Twizy entschieden. Vor einem Jahr wechselte er auf einen rein elektrischen Twingo, den er zunächst an der ganz normalen Haushaltssteckdose auflud. Das dauerte bis zu zwölf Stunden. Schneller und vor allem sicherer geht es jetzt mit der Wallbox, die die Pfalzwerke vor wenigen Wochen bei ihm montiert haben. Eine Angelegenheit, die innerhalb weniger Stunden erledigt war. Zusätzlicher Anreiz: Die Wallbox wird bezuschusst. Ralf Klammes profitiert von der Pfalzwerke-Purstrom-Förderung. Der Energieversorger unterstützt mit jeder verbrauchten Kilowattstunde aus dem Purstrom-Tarif den Ausbau regenerativer Energieerzeugung sowie die Energiewende.

Jetzt parkt er seinen knallroten Twingo zum Tanken in der Scheune, verbindet seinen Flitzer mit der Ladebox. Die Wallbox hat eine Leistung von 11 Kilowatt. „Damit ist der Akku nach drei bis vier Stunden voll geladen“, erzählt er. So hat sein Auto eine Reichweite von rund 200 Kilometern, „im Winter mit Heizung sind es dann eher 150 Kilometer“, schmunzelt er. 

Die Pfalzwerke-Kombi Wallbox + Ladetarif

In den letzten Jahren förderte der Staat die Wallbox-Installation für privates Laden über die KfW. Aktuell ist der Topf leer, es werden keine Fördergelder vergeben. Doch die Pfalzwerke bieten ihren Kundinnen und Kunden nun eine Prämie in Höhe von 250 Euro.

Die stammt aus dem TÜV zertifizierten Purstrom Ökotarif. Mit jeder verbrauchten Kilowattstunde unterstützen die Pfalzwerke unter anderem regionale Umweltschutzmaßnahmen in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis — und Wallbox- Installationen.
So geht‘s: Bei Kauf einer Wallbox inklusive Installation und Abschluss des passenden Pfalzwerke Öko-Ladestromtarifs zahlt der Energieversorger seinen Kunden 250 Euro Prämie auf seine Rechnung. Nur so lange der Vorrat reicht — jetzt direkt informieren!
 

Eine Distanz, die seinen täglichen Bedarf bestens abdeckt. Es sei ein gutes Gefühl, sich mit erneuerbaren Energien fortzubewegen. Den passenden Öko- Strom aus 100 Prozent regenerativen Energien liefern die Pfalzwerke. Der Tarif „Pfalzwerke öko e-mobil basis“ ist speziell auf Elektromobilisten angepasst. 

Gerade jetzt, wenn an den Tankstellen die Spritpreise hoch sind wie nie, fühlt er sich bestätigt, dass er die richtige Wahl getroffen hat. Klar, dass bei ihm auch der Rasenmäher schon lange kein Benziner mehr ist, sondern ebenfalls mit Strom die Grashalme kürzt. In seinem Haus hat er mit viel Zeit und handwerklichem Können eine wohlige Atmosphäre geschaffen. Wände und Decken sind mit Lehm gearbeitet, ebenso der Kachelofen, der im Wohnbereich eine zentrale Rolle einnimmt. Auf der einen Seite ragt er in die Küche und liefert dem Herd die notwendige Hitze. 

Auf der anderen Seite spendiert er im Wohnzimmer mollige Wärme. Geheizt wird mit Holz – acht Ster benötigt er übers Jahr. Ergänzend erhitzt ein Gasbrennwertgerät das Brauchwasser, für Heizzwecke wird es fast nie gebraucht.

Nächstes Projekt – Photovoltaik-Anlage

Jetzt hat Ralf Klammes seinen Tatendrang auf die Scheune ausgedehnt, die Mauern im Trockenbau, die Wände mit Lehm restauriert. Auch der Dachstock wurde erhöht, sodass nun das Dach eine etwas steilere Neigung aufweist. „Ein idealer Platz für eine Photovoltaik- Anlage“, erklärt der Techniker. 40 Quadratmeter stehen für PV-Module zur Verfügung. Damit lässt sich reichlich Sonnenstrom produzieren. Dann könnte nicht nur sein Twingo mit Solarenergie direkt vom eigenen Dach gespeist werden, sondern auch der Haushalt damit versorgt werden – ein Vorhaben, das er als nächstes angehen will.

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