Neue Wege gehen – Entwicklung kennt kein Alter

Neue Wege gehen – Entwicklung kennt kein Alter

Soziale Nachhaltigkeit bedeutet auch, Potenziale nicht nach Lebensjahren zu bewerten. Im Rahmen des weltweiten Diversity Month Mai sprechen wir mit Michael Hickl, der genau dafür steht. Er ist seit Jahrzehnten Teil der Pfalzwerke Gruppe, bestens vernetzt in der Fläche – und hat sich bewusst entschieden, noch einmal einen neuen Weg einzuschlagen.

Person Sprechblase Icon

AUSLESE – DARUM GEHT`S HIER:

  • Langjährige Erfahrung trifft auf neue Herausforderungen bei den Pfalzwerken
  • Michael Hickl wechselt in eine neue Führungsrolle im Netzbereich
  • Warum berufliche Entwicklung unabhängig vom Alter möglich ist

Wie lange sind Sie schon im Unternehmen und welche Stationen haben Sie bei der Pfalzwerke Gruppe durchlaufen?

Michael Hickl: Ich bin 1987 zur Pfalzwerke‑Gruppe gekommen und habe meine Ausbildung bei der Pfalzwerke Netz AG gemacht. Insgesamt bin ich jetzt seit 39 Jahren in der Gruppe tätig – und eigentlich immer im Netzumfeld unterwegs gewesen. Angefangen habe ich in der damaligen Bezirksstelle, heute würde man Netzteam sagen, am Standort Maxdorf. Dort war ich rund zehn, elf Jahre tätig. Danach bin ich innerhalb der Pfalzwerke Netz AG in den Netzbau gewechselt, zunächst als Baukoordinator und später als Projektleiter. 2022 folgte dann der Wechsel zur Pfalzwerke AG in den Bereich E‑Mobility. Und nun geht es für mich wieder zurück zur Pfalzwerke Netz AG: als Leiter des Netzteams Vorderpfalz mit den Standorten Maxdorf und Edenkoben.

Woran arbeiten Sie aktuell – und warum ist das wichtig?

Michael Hickl: Zurzeit bin ich noch für Planung und Bau von E Mobility Ladestationen bei der Pfalzwerke AG verantwortlich – und zwar deutschlandweit. Das ist wichtig, weil wir damit Elektromobilität konkret voranbringen. Wir wollen zeigen, dass E Autos alltagstauglich sind und Infrastruktur kein Hindernis sein muss. Jedes Jahr planen wir rund 15 bis 20 neue Ladehubs. Die Pfalzwerke AG gehört inzwischen zu den größten Betreibern von Ladeinfrastruktur in Deutschland – das macht schon ein bisschen stolz.

Elektroauto von Pfalzwerke lädt an einer öffentlichen Ladesäule; daneben steht eine Person mit Schild ‚Volle Power voraus‘ auf einem Parkplatz im Freien.
Michael Hickl an einer E-Ladestation

Was war für Sie der Auslöser, nach vielen Jahren bei der Pfalzwerke Netz AG den Schritt zur Pfalzwerke AG in die E Mobility zu wagen?

Michael Hickl: Ich war rund 20 Jahre im Netzbau der Pfalzwerke Netz AG und insgesamt fast 34 Jahre im Netzbereich der Gruppe tätig. Irgendwann hatte ich vieles gesehen und erlebt – auch wenn der Job immer wieder neue Facetten bietet. Privat und im Sport suche ich gern neue Herausforderungen, und genau das hat mir irgendwann auch beruflich gefehlt. Kolleginnen und Kollegen aus dem E Mobility Bereich der Pfalzwerke AG haben mir damals erzählt, wie eigenverantwortlich dort gearbeitet wird. Das hat mich gereizt. Der Wechsel war anfangs ungewohnt, aber unglaublich bereichernd. Ich konnte meine Erfahrung einbringen und gleichzeitig von jüngeren Kolleginnen und Kollegen lernen – zum Beispiel beim Thema Digitalisierung. Dieser Austausch auf Augenhöhe war und ist für mich ein großer Gewinn.

Gab es einen Moment des Zweifelns?

Michael Hickl: Ja, den gab es tatsächlich. Als ich plötzlich im Großraumbüro saß und viele Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice waren, habe ich kurz gedacht: War das die richtige Entscheidung? Das war für mich als jemand aus dem operativen Netzbetrieb der Pfalzwerke Netz AG erst einmal fremd. Aber ich habe gemerkt, dass Zusammenarbeit auch so funktioniert – wenn man offen bleibt und sich eine eigene Struktur schafft. Mir ist die Bindung zu den Menschen wichtig, egal in welchem Arbeitsmodell.

Was motiviert Sie beide, auch in dieser Phase Ihres Berufslebens noch einmal einen neuen Schritt innerhalb der Pfalzwerke Gruppe zu gehen?

Michael Hickl: Ein Wechsel lohnt sich immer – das sage ich aus eigener Erfahrung. Veränderungen bringen neue Perspektiven und oft auch neue Wertschätzung. Gerade jüngere Kolleginnen und Kollegen schätzen es sehr, wenn man Wissen teilt. Ich freue mich darauf, diese Erfahrung nun auch in meiner neuen Rolle bei der Pfalzwerke Netz AG weiterzugeben.

Zum Abschluss: Woran würden Sie in ein paar Jahren erkennen, dass dieser Schritt genau richtig war?

Michael Hickl: Wenn mir in zwei Jahren jemand im Vorbeigehen sagt: „Gut, dass du zurückgekommen bist“, dann wäre das für mich Wertschätzung genug.

Megaphon Icon

Das Interview zeigt: Bei der Pfalzwerke‑Gruppe zählen Erfahrung, Lernbereitschaft und Mut zur Veränderung – unabhängig vom Alter. Ein Beispiel dafür, wie soziale Nachhaltigkeit konkret gelebt wird.