Die wichtigsten Fakten zu E-Scootern

Die wichtigsten Fakten zu E-Scootern

E-Scooter bestimmen das Straßenbild immer mehr. Welche Rechte & Pflichten habe ich als Fahrer*in? Und welche Fakten sollte ich über den kleinen elektrischen Flitzer kennen? Hier unsere Antworten in der Infografik!

Ob E-Scooter der Anbieter Lime, Tier und VOI oder der private Elektroroller: Immer mehr elektrische Scooter sind im Straßenverkehr unterwegs. Nicht immer fahren sie vorschriftsgemäß auf den Radwegen. Nicht immer sind die Fahrerinnen und Fahrer alt genug und mit Führerschein unterwegs oder nüchtern. Nicht immer werden die Elektroroller ordentlich abgestellt.

AUSLESE - DARUM GEHT`S HIER:

  • Fakten & Meinungsbild zu E-Scootern
  • Rechten & Pflichten der E-Scooter

Und so nerven die E-Scooter schon jetzt viele andere Verkehrsteilnehmer. Ob das berechtigt ist, lässt sich schwer klären, schließlich geht es um ein subjektives Gefühl.
Deswegen wollen wir uns hier auf die Daten & Fakten konzentrieren.

  • E-Scooter Infografik

Hier gibt es die meisten Elektroroller

Berlin mit 4.425 Leih-Rollern mit Straßenzulassung steht auf Platz 1. In der Hauptstadt sind drei Anbieter aktiv, so dass man zwischen den Fahrzeugen von Lime, Tier und VOI auswählen kann. Auf der t3n-Website gibt es einen guten E-Scooter-Test inklusive Vergleich zwischen den Rollern.
Hamburg und München folgen mit rund 2.-2.500 elektrischen Scootern. Aber selbst das kleine Lübeck hat 86 E-Scooter zu bieten.

So weit fahren die meisten mit E-Scooter

Während die Deutschen mit der S-Bahn knapp 13km zurücklegen und mit dem Auto rund 9,5km, sind es mit den derzeit mietbaren E-Scootern nur knapp 2km. Zu Fuß sind es im Durchschnitt nur 0,9km.

Damit sind die Elektroroller beliebt für Wege, die zu Fuß zu weit sind, sich mit dem Rad aber nicht lohnen, besonders, wenn man sein Fahrrad nicht zur Hand hat. Oder für Wege, die man schnell zurücklegen will - es aber nicht zu Fuß in der entsprechenden Zeit schafft. Die berühmte letzte Meile.


Dazu passt, dass die meisten die Scooter eher als Fortbewegungsmittel zum Vergnügen sehen. Über die Hälfte der Befragten gaben im Juli 2019 an, die Roller eher oder ausschließlich aus Spaß zu nutzen. Als ernsthafte Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr in deutschen Städten taugen sie daher noch nicht.

Verkehrsregeln E-Scooter - FAQs

Wie viele Leute dürfen auf einem E-Scooter fahren?

Auch wenn es viele anders machen: Es ist nur eine Person pro Elektroroller erlaubt.

Wie alt muss ich sein, um mit dem E-Scooter fahren zu dürfen?

Du musst mindestens 14 Jahre alt sein. Manche Anbieter schreiben 18 Jahre als Mindestalter vor.

Was sind die Promillegrenzen beim Elektroroller?

0,5 Promille sind erlaubt. Für Fahrende unter 21 und Neufahrer*innen gelten 0,0 Promille.

Wo muss ich mit dem Elektroroller fahren?

Im öffentlichen Straßenverkehr müssen die Radwege genutzt werden. Wenn es keine gibt, darfst du auf der Fahrbahn fahren. Gehwege und Fußgängerzonen sind tabu. Genauso wie Einbahnstraßen in falscher Richtung. Auch wenn es ein "Radfahrer frei"-Schild gibt.

Was ist die Höchstgeschwindigkeit der E-Scooter?

20 km/h können & dürfen die Elektroroller maximal fahren.

Gibt es eine Helmpflicht bei Elektrorollern?

Nein, allerdings empfehlen Experten, einen zu tragen, da es bereits zu schweren Unfällen mit den Rollern kam. Eine offizielle Statistik zu Unfallopfern durch die Fahrzeuge gibt es allerdings nicht.

Welche E-Scooter haben eine Straßenzulassung?

Wer zahlt bei einem Unfall mit dem E-Scooter?

Fährst du einem Leih-Scooter und verursachst einen Schaden bei einem Dritten, indem du z.b. sein Auto beschädigst, greift die Haftpflichtversicherung der Anbieterfirma, bei der du den E-Scooter geliehen hast.  Wird allerdings der Elektroroller selbst beschädigt, musst du selbst dafür aufkommen. Deine Privathaftpflicht-Versicherung zahlt hier nicht. Eine gute Zusammenfassung zu diesem Thema findest du bei der SZ.

Wie ökologisch sind die E-Scooter wirklich?

Leider nicht sehr. 126g CO2 gibt die Herstellung und der Nutzungsprozess bei Leih-Rollern in die Atmosphäre ab. Das ist mehr als ein voll besetzter Dieselbus. Du denkst: Aber die Fahrt ist doch emissionsfrei?


Stimmt! In diese Rechnung fließen jedoch Zahlen zur Herstellung und zum Betrieb der Rollers ein. So ist besonders die Herstellung des Rollergestells an sich und des Lithium-Ionen.Akkus energieintensiv.

Zudem werden die E-Scooter nachts von Transportern, die mit Benzin oder Diesel getankt werden, abgeholt und nach dem Ladevorgang wieder zurück gefahren. Das verursacht laut einer Studie der University of North Carolina rund 43% der Emissionen eines Elektro-Rollers.

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