Auf der Jagd nach frischen Ideen - unser Hackathon

Auf der Jagd nach frischen Ideen - unser Hackathon

Ende November stand das Mannheimer Technologiezentrum Mafinex an drei Tagen ganz im Zeichen des ersten Hackathons der Pfalzwerke-Gruppe. Beim „Hackergy“ haben rund 69 Teilnehmer in knapp drei Tagen drei Aufgabenstellungen (Challenges) aus der Energiebranche bearbeitet.

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AUSLESE - DARUM GEHT ES HIER

  • Unser HACKERGY fand vom 22.-24. November 2019 in Mannheim statt
  • Challenges: Umweltschutz, Mobilität, Smart Cities, New Work, Smart Connectivity und Hygge
  • Du willst in der Energiebranche etwas bewirken? Dann werde Teil unseres Teams!

Hackerthon. Schon mal gehört? Hört sich nach Hacken und Marathon an, oder? Und genau das ist es auch. Hackathon ist ein Veranstaltungsformat, bei dem es darum geht, in kurzer Zeit nicht nur Ideen zu entwickeln, sondern sie auch in einen Prototyp oder in ein Geschäftsmodell zu fassen. Wir als Pfalzwerke sehen uns von jeher als Innovationstreiber und haben uns jüngst folgerichtig an diesem Format versucht. Ende November haben wir uns dazu mit rund 100 Leuten im Mannheimer Mafinex „eingeschlossen“. Mafinex in Mannheim deshalb, weil es ein moderner Veranstaltungsort in Bahnhofsnähe ist, denn unserer Gäste kamen aus ganz Deutschland, manche sogar aus dem Ausland angereist.

Die Challenges

  • Smart Farming: Wie kann das Internet der Dinge die „dritte grüne Revolution“ voran bringen? Wie können wir z.B. LoRaWAN für eine intelligente Bewirtschaftung der Felder und eine nachhaltige Versorgung der Kunden nutzen?
  • Smart City: Smart Urban Services: Smarte Dienstleistungen in Städten und ländlichen Räumen, die wir wirklich brauchen.
  • Smart Mobility: Flexibel, effizient und ohne Unterbrechung dank digitaler Vernetzung: Wie kommen wir in Zukunft von A nach B?
Frau beim Schreiben an die Tafel

Tag 1 beim Hackergy - die Köpfe rauchen

Ab 18 Uhr haben sich die Teilnehmer, Organisatoren und Coaches zu einem kleinen Empfang und anschließendem Briefing eingefunden. Vorausgegangen war eine Bewerbungsphase, bei der aus über 100 Teilnehmern 75 ausgewählt wurden. Bewerber mussten sich für die Digitalisierung und die Energiebranche interessieren. Der fachliche Hintergrund spielte dagegen keine Rolle. Entsprechend bunt gemixt waren die Teams.

Ebenfalls ausgewählt wurden drei aus sechs Challenges. Das Voting fiel auf die Themenfelder Smart Farming, Smart Mobility und Smart City. Und dann ging es auch schon in medias res. Nachdem die Teammitglieder einander zugeteilt wurden und sich so für jede Challenge vier bis fünf Teams gebildet hatten, ging das Köpfe-Rauchen los. Etwa 40 Stunden hatten die vier- bis sechsköpfigen Teams aus Studierenden, Absolventen, Gründern und Berufstätigen nun Zeit, eine Idee zu entwickeln und einen Prototyp dazu zu designen.

Tag 2 beim Hackathon - Energie pur

hackathon gruppenarbeit

Tag 2 ging früh los: Die meisten brainstormten schon gleich beim Frühstück um 8 Uhr weiter. Begleitet wurden die Teams von Coaches der Pfalzwerke, die im Prozess der Ideenfindung erforderliche Informationen und auch Daten stellten und dafür sorgte, dass niemand sich in irgendetwas verrannte.

Absolut beeindruckend, wie viele unterschiedliche Ideen und Konzepte da die Räume füllten und wie schnell die Teilnehmer auch mit deren Visualisierung vorankamen. Da blieb kaum Zeit, um sich mal in der Snack-Ecke oder am Foodtruck zu stärken. Energie pur in allen Teams!

Tag 3 beim Hackergy - der Höhepunkt

Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt. Die Ideen und Prototypen standen, nun ging es an die Präsentationsvorbereitung, denn bis 13 Uhr musste diese stehen. Und da auch die Präsentation und deren Stil und Design zu einem nicht unwesentlichen Teil in die Bewertung der Jury mit einfloss, gab es hier noch jede Menge Arbeit. Dann war es soweit: Die Teams präsentierten vor ihren Coaches und den anderen Teams aus ihrer Challenge ihren Prototypen – und da waren die Coaches wirklich nicht zu beneiden, denn sie mussten sich für zwei Ideen entscheiden.

Mitarbeiter beim Laufen

Die jeweiligen Gewinner aus dieser Runde – also sechs Teams – hatten dann ab 16 Uhr die Chance, um den Sieg zu kämpfen. In der Jury warteten dann vier Experten der Pfalzwerke sowie drei Vertreter von Start-ups. Beurteilt wurden die Lösungen nach Innovationsgrad, Praktikabilität und Kreativität.

Fünf Minuten durfte die Präsentation lang sein – die Zeit wurde gestoppt (!), – dann gab es noch eine fünfminütige Fragerunde – und die nächsten waren dran. Da wollte man wirklich nicht in der Haut der Jurymitglieder stecken – aber um 18 Uhr hatte diese sich nach intensiver Beratung ihr Urteil gebildet: In der Kategorie „Smart Farming“ gewann das Team, das ein Lorawan-Netz nutzen möchte, um auf Feldern eine intelligente und nicht personalintensive Bewässerung-App entwickelt hat, in der Kategorie „Smart Mobility“ setzte sich „LadeLaden“ durch, ein Peer-to-Peer-Sharing-Konzept für private E-Mobility-Nutzer, und der Sieger in der Kategorie „Smart City“ entwickelte eine Idee, um die Nachhaltigkeit von Kommunen und deren Anreiz für ökologische Ideen in einem Ranking abzubilden.

Die Gewinnerteams erhielten Geld- und Sachpreise im Wert von 4000 Euro. Die Pfalzwerke entscheiden in den nächsten Wochen, welche Ideen in welchem Maße weiterverfolgt werden. Außerdem wird allen Teilnehmern noch ein Feedback erteilt. Unser kaufmännischer Vorstand Dr. Werner Hitschler gab ein sehr zufriedenes Schlusswort: „Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für die Pfalzwerke!“

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