Theorie trifft Praxis: So gestalten unsere dual Studierenden die Energie von morgen

Theorie trifft Praxis: So gestalten unsere dual Studierenden die Energie von morgen

Wer sich für ein duales Studium entscheidet, verbindet von Anfang an Theorie und Praxis. Bei der Pfalzwerke-Gruppe bedeutet das nicht nur, fachlich gefordert zu werden, sondern auch Teil eines starken Teams zu sein, das die Energiewende in der Region aktiv mitgestaltet. Drei unserer dual Studierenden – Daniela Stackl (Elektrotechnik – Vertiefung Elektrische Energietechnik), Umut Misdik (Elektrotechnik – Vertiefung Automation) und Vincent Hergert (Digital Business Management) – geben einen Einblick in ihren Berufs- und Studienalltag.

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Viele Unternehmen bieten duale Studiengänge an – was hat die Pfalzwerke für euch besonders gemacht?

Daniela: Energietechnik bieten nicht so viele Unternehmen an – und die Bewerbungsgespräche waren sehr entspannt. Ich habe 2017 Abitur gemacht, dann an der Uni verschiedene Studiengänge ausprobiert und während Corona noch Elektronikerin gelernt. Technisches und wissenschaftliches Interesse hatte ich bereits als kleines Kind. An der Elektrotechnik selbst gefällt mir allgemein ausgedrückt vor allem ihre Vielfältigkeit und dass man technisches Wissen mit Kreativität verbinden und die Zukunft aktiv mitgestalten kann.

Am Anfang war es eine Herausforderung, sich über die unterschiedlichen Studiengänge zu informieren. Aber das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass man etwas macht, das nicht passt. Dann muss man sich eben noch mal umorientieren. Das ist kein Beinbruch.

Umut: Die Bewerbungsgespräche waren sehr familiär – man hat sich aufgehoben gefühlt. Ich wohne nur zehn Minuten von Mutterstadt entfernt. Das Thema Elektrotechnik hat mich schon als Kind interessiert. Der Beruf ist außerdem sehr zukunftssicher. Ich habe mich direkt wohlgefühlt bei den Pfalzwerken und bin sehr zufrieden. Jungen Menschen nach dem Schulabschluss würde ich auf jeden Fall ein Praktikum empfehlen – dann merkt man, ob das gewählte Berufsfeld etwas für einen ist. Man merkt auch, ob man gerne im Team oder lieber allein arbeitet.

Vincent: Ich komme aus der Region – hier kennt man die Pfalzwerke. Über die DHBW-Website bin ich dann auf die Stellenanzeige gestoßen. Ich hatte noch eine andere Zusage, habe mich aber für die Pfalzwerke entschieden, weil mir die Bewerbungsgespräche gut gefallen haben und die Bezahlung überdurchschnittlich war. Ich fand gut, dass das erste Kennenlernen direkt auf Augenhöhe war – locker, nicht verkrampft, und ich habe mich wohlgefühlt. Ich wollte etwas in Richtung Wirtschaft machen, mit dem Schwerpunkt Digitalisierung – das ist sehr zukunftsorientiert. Es ist wichtig, sich ausgiebig darüber zu informieren, was man studieren möchte. Das kann für die Zukunft wegweisend sein. Also über viele Quellen informieren und mit Leuten sprechen, die schon Erfahrung in diesem Bereich haben – nicht nur das lesen, was im Internet steht.

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Duale Studentin Daniela Stackl

Gab es etwas am Bewerbungsprozess, das euch positiv überrascht oder besonders gefallen hat?

Daniela: Es gab schnell eine Rückmeldung. Zwei Wochen nach dem ersten Gespräch habe ich die Einladung zum nächsten Interview erhalten. Dort haben mir die Pfalzwerke bereits gesagt, dass sie mich gerne nehmen würden.

Umut: Es gab Besuche der PW One in Ludwigshafen (Anm.: Geschäftssitz der Pfalzwerke-Gruppe) und der Pfalzwerke Netz AG in Mutterstadt. Wir konnten die Gebäude besichtigen – das fand ich gut.

Vincent: In Maxdorf gab es einen Kennenlerntag und ein Gruppenvorstellungsgespräch, dadurch konnte ich bereits einen sehr guten ersten Eindruck gewinnen. Dann hatte ich in Ludwigshafen das Gespräch und am nächsten Tag schon die Zusage.

Wer oder was hat euch besonders geholfen, euch schnell bei den Pfalzwerken zurechtzufinden? Wie habt ihr euer Team bei den Pfalzwerken kennengelernt? Wie ist der Zusammenhalt bei euch?

Daniela: Wir sind ein relativ kleines Team in Mutterstadt, da kennt jeder jeden. Mein Ausbilder Dominik achtet besonders darauf, dass das Teamwork funktioniert, es ist ihm sehr wichtig. Jeder kann im Nebenzimmer klopfen und bekommt Hilfe. Außerdem grillen wir öfter im Sommer – es ist ein schönes Miteinander.

Umut: Alle haben direkten Kontakt mit ihren Betreuern und den Kolleginnen und Kollegen, und bei Fragen kann sich jeder einfach melden.

Vincent: Ich hatte von Beginn an einen guten Austausch mit meinem Betreuer und der Abteilung. Ich habe mein Team bereits vor der Theorie-Phase kennengelernt, als ich noch zu der Zeit in der Uni war. Es gab ein Wintergrillen bei einem Kollegen im Hof – da habe ich alle aus meiner Abteilung zum ersten Mal persönlich getroffen. Das hat mir den Einstieg erleichtert. Ich habe direkt gemerkt, dass es bei uns eine gute Stimmung gibt.

Womit beginnt bei euch ein guter Arbeitstag?

Daniela: Wir haben in Mutterstadt eine kleine Kaffeeküche. Morgens gehe ich immer dorthin, hole mir einen Kaffee und meistens treffe ich dort auf andere und dann führen wir ein kurzes Gespräch.

Umut: Morgens begrüße ich zuerst alle, quatsche kurz mit den Kolleginnen und Kollegen und hole mir einen Kaffee.

Vincent: Wenn man sich vorher mit den Kolleginnen und Kollegen abstimmt und denselben Raum bucht, trifft man sich vor dem Arbeitstag an der Kaffeebar, trinkt einen Espresso und geht dann zusammen ins Büro.

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Dualer Student Umut Misdik

Wie ist für euch das Arbeiten im Vergleich zum Studieren – wo liegen eurer Ansicht nach die größten Unterschiede?

Daniela: Bei uns unterscheidet sich das Arbeiten gar nicht so stark vom Studium. Meine erste Praxisarbeit ist dafür da, ins wissenschaftliche Arbeiten reinzukommen. Ich behandle das Thema „Wie wirkt Distanzschutz?“.

Umut: Ich kann selbst entscheiden, wann ich zur Arbeit komme – wir haben Gleitzeit. In der aktuellen Praxisphase konzipiere ich eine Lernumgebung für Netzwerk- und Servertechnik.

Vincent: Wenn ich drei Monate in der Uni bin, habe ich ein Schulfeeling – das ist cool. Wenn ich wieder zurück ins Unternehmen komme, freue ich mich darauf, etwas anderes zu machen und die anderen Leute zu sehen. Mein Projektthema ist der Einsatz von KI im Kundenservice. Ich untersuche, wie KI heute eingesetzt wird und wie sie zukünftig eingesetzt werden kann. Auch Datenschutzthemen spielen dabei eine Rolle.

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Dualer Student Vincent Hergert

Was waren bisher für euch die fachlich spannendsten Erfahrungen in der Praxisphase?

Daniela: Der Blick in die Leitwarte mit den ganzen Bildschirmen – das Team weiß genau, was wie wo passiert.

Umut: Die Führung im Umspannwerk Mutterstadt war spannend.

Vincent: Ich war auch in meiner ersten Praxisphase im Umspannwerk. Das war echt interessant.

Wie geht ihr mit stressigen Phasen in der Praxisphase oder bei der Klausurvorbereitung um?

Daniela: Gutes Zeitmanagement, Pausen machen, Sport, Musik, Freunde treffen – sonst kommt irgendwann der Punkt, wo es zu viel wird und nichts mehr in den Kopf geht.

Umut: Man muss einen Lernplan haben und sich auch erholen – ich gehe abends immer ins Gym.

Vincent: Mir hilft es, mal rauszukommen – in der Bibliothek zu lernen, zusammen Pause zu machen und abends zum Sport zu gehen. Der Austausch mit anderen hilft auch.

Auch wenn ihr noch am Anfang eures Studiums steht – gibt es schon etwas, das ihr auf jeden Fall mitnehmt aus eurer Zeit bei den Pfalzwerken?

Daniela: Stressresilienz.

Umut: Der Skill, im Team zu arbeiten.

Vincent: Die erste richtige Berührung mit dem Arbeitsleben – jeden Tag zur Arbeit zu kommen und Aufgaben zu erledigen.

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