Aufwachsen in der Pfalzwerke-Familie - Teil 1

Aufwachsen in der Pfalzwerke-Familie - Teil 1

Natascha startete als Azubine in der Pfalzwerke-Familie und ist inzwischen als Betreuerin in der Juniorfirma tätig. Hier erzählt sie von ihrem Werdegang.

Natascha Neßling 2007 als Azubine bei einem Team-Building-Auflug mit der Juniorfirma.

 AUSLESE -  DARUM GEHTS HIER:

  • Vom Azubi zur Festanstellung bei den Pfalzwerken
  • Was ist das Besondere der Juniorfirma?
  • Auch Azubi werden? Bewerbung hier über unsere Karriere-Seite

 

Natascha Neßling wollte eigentlich nie zu den Pfalzwerken – denn da arbeitete schon ihre Oma. Dann hat sie es doch gewagt, 2007 im dritten Jahrgang der Juniorfirma Industriekauffrau gelernt – und ist heute immer noch sehr glücklich in der Juniorfirma tätig.

Kannst du dich an deinen ersten Ausbildungstag erinnern?

Natascha: Ja, allerdings. Ich war so aufgeregt…(lacht). Man kennt ja die ganzen Leute nicht. Ich war 19 und dachte, ich  hätte den vollen Durchblick, aber natürlich hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommt

Ich hatte mich eigentlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, zu den Pfalzwerken zu gehen, weil meine Großeltern und meine Mutter schon da gearbeitet haben. Ich wollte auf keinen Fall mit meiner Mutter zusammenarbeiten… Und ich dachte, in einem Unternehmen laufen alle seriös im Anzug herum und sind furchtbar humorlos. Das war zum Glück nicht so!  Ich habe sehr schnell gemerkt, wie familiär es hier zugeht.
Also eine Ausbildung bei den Pfalzwerken war nicht der Plan, aber im Nachhinein: Eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

Was hast du in der Juniorfirma gelernt, was dir heute noch nützt?

Natascha:  Selbstständiges Arbeiten war neu für mich. Und dieses „durchwurschteln“. Man bekommt ein Ziel und muss da hinkommen. Das Tolle ist, dass wir in der Juniorfirma auch die Ruhe und die Zeit bekommen haben, uns auszuprobieren und das selbst hinzubekommen. Es ging nicht um einen strengen Leitfaden, sondern darum, eine eigene Lösung zu finden.
Diese Erfahrung, in ein völlig unbekanntes Gebiet geworfen zu werden, dennoch Rückhalt zu haben für Fragen und zu wissen: Man ist nicht alleine, aber soweit alleine, dass man sich seine eigenen Gedanken machen kann – das hat mich geprägt und hilft mir heute noch.
Das versuchen wir immer noch so zu handhaben in der Juniorfirma. Ich sage zu den Azubis immer, es ist euer Job, Fehler zu machen, nur so lernt man.

Dein Glückwunsch an die Juniorfirma?

Natascha:  Ich wünsche ihr natürlich ein langes Bestehen und weiterhin viele spannende Aufträge! Die Juniorfirma ist ja von Anfang an für die Übertragung der Zählerstände ins System zuständig. Es ist toll, dass wir so eine verantwortungsvolle Aufgabe haben.
Zusätzlich haben wir inzwischen viele innovative Projekte wie die aus der Abteilung Technologie & Innovation und der Initiative Digitale Transformation. Außerdem bietet die  enge Zusammenarbeit mit dem Marketing auch immer Möglichkeiten, kreativ zu werden… Die Aufgaben sind noch vielfältiger und moderner geworden – ich hoffe, das bleibt so!

Wie ist es dir seit deinem ersten Tag ergangen bei den Pfalzwerken?

Natascha:  Ja, es ist viel passiert! Ich habe nach der Ausbildung noch Wirtschaftspädagogik studiert und stundenweise bei den Pfalzwerken gearbeitet. Dann ging  mein ehemaliger Ausbilder in Rente, genau, als ich mein Studium beendet habe. Ich dachte mir: Machen wir mal!
Lustig ist also, dass ich immer noch in der Juniorfirma bin, aber nun eben als Betreuerin.

Was gefällt dir an deiner Arbeit heute als Betreuerin der Juniorfirma?

Natascha:  Dass es mich jeden Tag aufs Neue fordert, nicht in eingefahrenen Mustern zu denken!

Ich habe das Gefühl, die jungen Leute werden selbstbewusster. Sie haben nicht mehr so viel Angst vor Fehlern und fordern mehr.
Wenn meine Azubis mich fragen, warum wir etwas so und so machen, ertappe ich mich manchmal, dass ich sagen will: „Weil wir das hier so machen". Da einen Schritt zurückzutreten und mich es selbst zu hinterfragen, kostet Kraft, aber ich lerne unglaublich viel. Und ich bin beeindruckt von den Lösungen, die die Azubis bringen.

Natascha Neßling
Natascha Neßling an ihrem Schreibtisch.

Was macht für dich die Pfalzwerke als Arbeitgeber aus?

Natascha:  Die Pfalzwerke sind schon immer Teil meiner Familie, da sie einen großen Teil davon in Lohn und Brot gestellt haben. Das ist ein Aspekt, der die Pfalzwerke ausmacht: Dass wir trotz unserer Größe familiär sind. Das spiegeln auch unsere Azubis wider: Sie fühlen sich wohl in der Pfalzwerke-Familie!

Du willst von Natascha lernen und Azubi bei uns werden?

Wir freuen uns auf dich! Auf unserem Karriereportal kannst du dich ganz einfach bewerben.

Mehr interessantes Gezwitscher:

48 Stunden Ideenfeuerwerk - unser erster Hackathon!

48 Stunden Ideenfeuerwerk - unser erster Hackathon!

Vom 22.-24. November findet in Mannheim der HACKERGY statt. Jetzt startet die Bewerbungsphase! Doch für wen ist ein Hackthon etwas? Und was gibt es zu gewinnen?

Mehr lesen
Abenteuer auf dem Wasser

Abenteuer auf dem Wasser

Wir wissen es: Die Pfalz ist vielseitig. Sie lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Wer jedoch Lust auf neue Wege hat, begibt sich aufs Wasser.

Mehr lesen