Beruf und Familie unter einem Hut: Pfalzwerke re-auditiert

Beruf und Familie unter einem Hut: Pfalzwerke re-auditiert

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Vereinbarkeit von Job und familiären Aufgaben unter die Arme zu greifen, genießt einen hohen Stellenwert bei den Pfalzwerken. Das belegt nicht zuletzt die Re-Zertifizierung mit dem „audit berufundfamilie“ am 22. Juni 2021.

Familienorientierung hat ihren festen Platz in der Pfalzwerke-Kultur. Bereits 2018 haben sich die Pfalzwerke AG und die Pfalzwerke Netz AG von der berufundfamilie Service GmbH auditieren lassen. Nach drei Jahren stand nun der Re-Auditierungsprozess an. Die Frankfurter berufundfamilie Service GmbH, eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, überprüft jährlich die vereinbarten Entwicklungen.

Stark in und nach der Pandemie

In diesem Jahr wurde das Siegel – wie könnte es anders sein – während eines Online-Events mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christine Lambrecht, vergeben.
Überhaupt hat die Corona-Pandemie eine neue Dynamik beim Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgelöst. Bei der Re-Auditierung galt es entsprechend, die bestehenden Möglichkeiten des Homeoffice zu prüfen und diese mit den Erfahrungen während des Lockdowns zu vergleichen. Weiterhin sind flexible Arbeitszeiten, Digitalisierung, Trainings, Coachings und Beratungsangebote im Fokus.

Wie wir unterstützen

„Die Pfalzwerke sind offen für die Herausforderungen, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem sozialen Umfeld leisten“, bekräftigt Manuela Goldmann aus der Personalbetreuung. „Alles kann angesprochen werden und gemeinsam erarbeiten wir Lösungen.“ Vor allem fördern die Pfalzwerke die Zeitsouveränität der Beschäftigten, um sie in der Balance zwischen Verantwortung für die Familie und dem Unternehmen zu unterstützen. Das zeigt die Vielzahl von gelebten Zeitmodellen in Voll- und Teilzeit.
Damit kommen die Pfalzwerke zum Beispiel auch Beschäftigten, die neben dem Job Angehörige pflegen, entgegen. „Die Pandemie hat die Suche nach einem Pflegeheimplatz oder einer Betreuungskraft nochmal erschwert“, weiß Manuela Goldmann. Als ausgebildeter Pflegeguide steht sie gemeinsam mit Elke Burk Kolleginnen und Kollegen beratend zu Seite, die mit einem Pflegefall in der Familie konfrontiert sind. In einem Fall konnten die beiden einer Mitarbeiterin, die ihre Mutter pflegt, kurzfristig und einvernehmlich mit der Führungskraft den arbeitsvertraglichen Rahmen anpassen. „So hielten wir der Kollegin den Rücken frei, bis ihre Mutter einen Pflegeheimplatz bekommen konnte“, erzählt Goldmann.
Andere greifen auf den Familienservice benefit@work zurück, mit dem die Pfalzwerke kooperieren. „Unter anderem wurden über benefit@work Haushaltshilfen vermittelt, was während der Schul- und Kindergartenschließungen im letzten Jahr eine große Erleichterung für beschäftigte Eltern war und sehr gut angekommen ist“, sagt Manuela Goldmann.

So geht es weiter

Für die nächsten drei Jahre sind die Pfalzwerke AG und die Pfalzwerke Netz AG nun berechtigt, das Qualitätssiegel für die nachhaltige Gestaltung der betrieblichen Vereinbarkeitspolitik zu tragen. Während dieser Zeit werden nicht nur bestehende Maßnahmen ausgebaut, sondern auch neue Punkte mit auf die Agenda genommen.

Neu ist das „Informationsangebot 58+“ für ältere Beschäftigte. Wichtige Themen sind außerdem Desksharing und damit verknüpft Homeoffice und mobiles Arbeiten. Und das weiter zu forcieren, werden die Beschäftigten digital abgeholt: Ein virtueller Besprechungsknigge und Schulungen zu Meetingprogrammen stehen für alle Kolleginnen und Kollegen bereit.

 

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