Wenn PWler Papa werden

Wenn PWler Papa werden

Nachwuchs ist stets willkommen bei den Pfalzwerken. Und damit sind nicht nur neue Mitarbeiter*innen gemeint: Zwei Kollegen erzählen von ihren Erfahrungen mit der Elternzeit.

Seit fünf Jahren ist Christoph Altherr bei der Pfalzwerke Netz AG und seit dreieinhalb Jahren Teamleiter im Ortsnetzbau. Dr. Stefan Lang arbeitet seit 2017 als Experte Technologie und Innovationen bei der Pfalzwerke AG. Gemein haben die beiden, dass sie in diesem Jahr in Elternzeit waren – und das beruflich wie privat nicht bereuen.

Wann habt ihr Elternzeit in Anspruch genommen?

Dr. Stefan Lang genießt seine Elternzeit mit seinem Sohn

 

Dr. Stefan Lang: Ich habe mir direkt den ersten Lebensmonat unseres Sohnes Leonard im Dezember 2019 Elternzeit genommen. Der zweite Monat vom Mai bis Juni 2021 bot sich an, weil ich in dieser Zeit die KiTa-Eingewöhnung übernehmen konnte. Es war schön, das mitzubekommen. Bei unserem ersten Kind hatte das meine Frau gemacht, da ich damals gerade frisch bei den Pfalzwerken begonnen hatte und nicht gleich wieder ausfallen wollte. Während der Elternzeit habe ich meine vierjährige Tochter ja auch betreut.

 

Christoph Altherr: Ich hatte während des 5. und 13. Lebensmonat unseres Sohnes Elternzeit, das war im August/September 2020 und im April/Mai 2021. Die Zeit mit meinem Sohn, unserem ersten Kind, habe ich sehr genossen. Oft ist der kleine Mann noch bzw. schon im Bett, wenn ich zur Arbeit fahre oder abends heimkomme.

Wie wurde eure Elternzeit bei den Pfalzwerken aufgenommen und aufgefangen?

 

Christoph Altherr: Viele Aufgaben konnten durch meinen Abteilungsleiter mit übernommen werden – wofür ich ihm sehr dankbar bin. Ich finde es gut, dass man die Elternzeit splitten kann: Denn die vier Wochen erfordern kaum mehr Organisationsaufwand im Team als ein längerer Urlaub. Jedoch ist die Elternzeit kein bezahlter Urlaub – das war manchen, insbesondere älteren, Kolleginnen und Kollegen nicht klar. Als junge Familie muss man die finanziellen Einbußen während der Elternzeit auffangen. Generell wurde meine Elternzeit aber gut akzeptiert und ich ermuntere jeden, das zu tun.

Christoph Altherr genießt die Elternzeit mit seinem Sohn

Dr. Stefan Lang: Die Akzeptanz innerhalb meiner Abteilung war sehr gut. Ich habe im Vorfeld einzelne Kolleginnen und Kollegen mit Aufgaben betraut – es war für alle selbstverständlich, dass sie hier einspringen. Da ich jeweils nur einen Monat weg war, ließ sich das gut handeln.

Würdet ihr wieder in Elternzeit gehen?

Dr. Stefan Lang: Definitiv! Von betrieblicher Seite hatte ich keinerlei Nachteile und privat war es eine schöne Erfahrung und eine gute Zeit. Außerdem wurde ich für die KiTa-Eingewöhnung gebraucht und auch das hat gut geklappt.

Christoph Altherr: Auf jeden Fall würde ich das erneut in Anspruch nehmen. Auch wenn es etwas dauert, bis man nach dem Monat in Abwesenheit wieder reinkommt und in alle Prozesse integriert ist – die Zeit, die man mit dem Kind erlebt, ist unbezahlbar. Die Beziehung zu meinem Sohn hat sich verändert und ich bin für ihn viel mehr Bezugsperson als vor der Elternzeit.  

Unterstützung auf voller Linie

Nicht nur Christoph Altherr und Dr. Stefan Lang profitieren von den flexiblen Lösungen der Pfalzwerke. „Wir unterstützen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Balance zwischen Verantwortung für die Familie und dem Unternehmen durch ein klares Bekenntnis zum Familienbewusstsein. Alles kann angesprochen werden und gemeinsam finden wir Lösungen. Dies geschieht zum einen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen zu Elternzeit (Partnermonate, Teilzeit Elternzeit, Partnerbonusmonate etc.), Pflegezeit und Teilzeit (Brückenteilzeit) und natürlich durch Maßnahmen aus unserem audit berufundfamilie. Einen Teilzeitanspruch haben übrigens alle Mitarbeiter*innen – aber immer mit Blick auf die betrieblichen Belange“, klärt Manuela Goldmann von der Personalbetreuung auf.
Auch mit der Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, erleichtern die Pfalzwerke die Vereinbarkeit. Manuela Goldmann ergänzt: „Zusätzlich gibt es auf Antrag finanzielle Unterstützung aus unserem Mittelfond für die unterschiedlichsten Lebensbereiche. Der umfangreiche Leistungskatalog umfasst auch pauschalierte Beträge zur Geburt eines Kindes bzw. für die Erstausstattung und Kinderbetreuungskosten.“

Herzlich willkommen, Pfalzzwerge!

Dass Nachwuchs jederzeit willkommen ist, stellen die Pfalzwerke mit den Babypaketen unter Beweis: Seit Sommer 2021 können Abteilungs- oder Bereichsleiter*innen für ihre Mitarbeiter*innen ein süßes Babypräsent bestellen. Organisiert werden die Schnuffeltücher Emmi und Hanno mit Pfalzwerke-Logo von der Arbeitsgruppe Arbeitgebermarke. Liebevoll verpackt mit Glückwunschkarte und Geschenkschatulle von unserer Juniorfirma.

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