Aufgenommen und angekommen: Erstes Jahr nach der Ausbildung

Aufgenommen und angekommen: Erstes Jahr nach der Ausbildung

Yasmin Khattab und Felix Walther sind erst seit wenigen Monaten bei den Pfalzwerken als Arbeitnehmende beschäftigt. Doch zur Familie gehören sie schon länger: Beide haben ihre Ausbildungen hier gemacht, an die sie sich gerne zurückerinnern…

Die Pfalzwerke bilden zu Industriekaufleuten und zu Elektronikern bzw. Elektronikerinnen für Betriebstechnik aus. Nach der Ausbildung werden alle Auszubildenden bei entsprechenden Noten für mindestens ein Jahr übernommen. Während diesem Jahr arbeiten sie in einem Bereich und können sich auf passende, offene Stellen im gesamten Unternehmen bewerben. Yasmin Khattab und Felix Walther haben die Chance genutzt: Noch vor Beendigung des Jahres hatte Felix Walther seine feste Stelle bei der Pfalzwerke Netz AG, Yasmin Khattab hatte bereits vor dem Ausbildungsende ihren Arbeitsvertrag mit der Pfalzwerke AG.

Was macht ihr bei den Pfalzwerken?

Yasmin Khattab: Als Bereichsassistentin für die Abteilung „Revision und Organisation“ unterstütze ich die Bereichsleitung und meine Kolleginnen und Kollegen bei verschiedenen Aufgaben. Dazu gehören beispielsweise die Terminorganisation der Bereichsleiterin, die interne Leistungsverrechnung oder auch die Zeitenpflege innerhalb des Bereichs. Auch unterstütze ich in der Organisation, in der Revision und im Datenschutz. Meine Arbeit ist also sehr vielseitig und Organisieren macht mir Spaß. Dass mir diese Arbeit liegt, habe ich bereits während meiner Ausbildung gemerkt, als ich in der Abteilung eingesetzt war. Auf die im Januar intern ausgeschriebene Stelle habe ich mich gleich beworben.

Felix Walther: Eine meiner Hauptaufgaben als Fachmonteur ist es, Umspannungspunkte zu inspizieren. Mein Team und ich sind viel in unserem Netzgebiet unterwegs. Wenn es Störungen gibt, werden wir benachrichtigt. Wurde ein Mast durch ein Unwetter beschädigt, schalten wir die Spannung ab und leiten Schritte zur Behebung ein.
Rund zehn Prozent meiner Tätigkeit finden im Büro statt: Vor den Inspektionen rufe ich Schaltpläne ab, im Nachgang dokumentiere ich die Arbeit vor Ort samt Fotos.

Yasmin Khattab

Alter: 22 Jahre

Ausbildung zur Industriekauffrau

Ausbildungszeit: August 2018 - Juni 2021

Beruf: Bereichsassistentin bei der Pfalzwerke AG in Ludwigshafen

Warum habt ihr euch bei den Pfalzwerken beworben?

Yasmin Khattab: Ich komme aus Maxdorf und das Ausbildungszentrum der Pfalzwerke kannte ich natürlich. Außerdem wurden die Pfalzwerke von der IHK als guter Ausbildungsbetrieb empfohlen. Mit meiner Fachhochschulreife und dem Zusatz einer vollschulischen Ausbildung zur Assistentin für Handel und E-Commerce in der Tasche habe ich mich beworben und bekam die Zusage. 

Felix Walther: Da ich in Mutterstadt aufgewachsen bin, waren die Pfalzwerke seit meiner Kindheit immer präsent. Als großes Unternehmen bieten sie eine Sicherheit, die mir wichtig war. Früh wusste ich, dass ich etwas Handwerkliches machen möchte, und habe es mit einer Bewerbung als Elektroniker probiert. Schon am Tag meines Vorstellungsgesprächs im Ausbildungszentrum in Maxdorf dachte ich: Es wäre super, wenn das klappen würde!

Was hat euch an der Ausbildung am besten gefallen?

Yasmin Khattab: Es gab während der Ausbildung viele Benefits, wie zum Beispiel kostenloses Mittagessen oder Aktivitäten, die wir Auszubildenden selbst gestaltet haben. Die Prüfungsvorbereitung ist spitze, sodass keiner mit schlechten Noten aus der Prüfung geht. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir in der Juniorfirma von Beginn an Verantwortung übernehmen und selbständig Projekte leiten durften. Beispielsweise begleiteten wir das Bewerbungsverfahren für den nächsten Ausbildungsjahrgang, bereiteten Ausbildungsmessen vor, führten unseren eigenen Juniorfirma-Kiosk und vieles mehr.

Felix Walther: Für mich zog sich meine Zufriedenheit wie ein roter Faden durch die gesamte Ausbildung. Das Verhältnis zu den Ausbildern, die Mischung aus Respekt und Sympathie, passt einfach. Die Projekte in der Juniorfirma sind mir auch sehr positiv im Gedächtnis. Zum Beispiel nahmen wir Azubis in zwei Häusern die komplette Elektroinstallation vor – das hat mir viel an Erfahrung gebracht.

Felix Walther

Alter: 22 Jahre

Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik

Ausbildungszeit: August 2017 - Januar 2021

Beruf: Fachmonteur bei der Pfalzwerke Netz AG in Edenkoben

Wie habt ihr den Lockdown während der Ausbildung erlebt?

Yasmin Khattab: In der Berufsschule hatten wir virtuellen Unterricht, die Praxisphasen im Unternehmen konnten wir – unter Beachtung der Hygienevorschriften – ganz normal im Büro absolvieren. Die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten stand natürlich auch den Auszubildenden offen. Zum Glück fand die Prüfungsvorbereitung bei den Pfalzwerken vor Ort statt.

Felix Walther: Ich empfand den Lockdown als sehr unangenehm, es war bedrückend, wochenlang zuhause zu sitzen. Die Praxisparts wurden in Theorie abgebildet. Obwohl wir keinen Stoff ausgelassen haben und weiterhin gut vorbereitet wurden, war ich froh, als ich wieder in meinen Praxisalltag zurückkehren konnte.

Was hat euch besonders gut auf die Praxis vorbereitet?

Yasmin Khattab: Das selbständige Arbeiten in der Juniorfirma, aber auch die Durchläufe durch verschiedene Abteilungen waren eine sehr gute Vorbereitung auf meine jetzige Tätigkeit. Dass ich meinen Fachbereich bereits gekannt habe, hat mir die Entscheidung, mich zu bewerben, sehr erleichtert.

Felix Walther: Die Betriebsdurchläufe waren sehr hilfreich: Vor allem in der Praxis unterscheidet sich die reale Arbeit dann doch nochmal von den Projekten, die wir in den Ausbildungswerkstätten machen. Hier habe ich auch gemerkt, dass es mir im Netzteam in Edenkoben am besten gefällt.

Auf welche Herausforderungen habt ihr euch am Ende der Ausbildung am meisten gefreut?

Yasmin Khattab: Ich habe mich darauf gefreut, meinen Bereich bald bestmöglich unterstützen zu können. Mein Ziel ist es, meine Aufgaben innerhalb des Bereichs zielführend zu bearbeiten und neues Wissen durch die Prozesse im Bereich RO zu erlangen. Nach einem Monat bin ich noch nicht vollständig eingearbeitet – aber das ist ja auch gut so: Es gibt noch viele Tools und Systeme zu entdecken und die Arbeit bleibt spannend und abwechslungsreich!

Felix Walther: Täglich draußen zu arbeiten - darauf habe ich mich am meisten gefreut. Gut finde ich außerdem, dass wir auch nach der Ausbildung weitergebildet werden. Bereits in der Ausbildung für Elektroniker ist bei den Pfalzwerken der LKW-Führerschein ein fester Bestandteil. Jetzt erlange ich immer mehr Berechtigungen durch Weiterbildungen und darf (bald) Kettensägen führen, unter hoher Spannung arbeiten oder Hubsteiger bedienen

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Wie du dich bewirbst und auf was du dich freuen kannst, haben wir auf unserer Karriereseite für dich zusammengefasst. 

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