KI in der Energiewirtschaft

KI in der Energiewirtschaft

Künstliche Intelligenz (KI) ist als aktueller Megatrend nicht mehr wegzudenken aus Wirtschaft und Gesellschaft. Auch wenn KI derzeit nur klar abgesteckt agieren kann, gibt es bereits jetzt großes Potenzial in zahlreichen Einsatzfeldern – auch in der Energiewirtschaft und damit in der Pfalzwerke-Gruppe.

AUSLESE – DARUM GEHT’S HIER:

  • Wie kommt KI-Know-how ins Unternehmen?

  • Wie und wo kann KI unterstützen?

  • Wieso hat KI großes Potenzial in der Energiewirtschaft?

Die Pfalzwerke-Gruppe hat sich auf die Fahnen geschrieben, einer der KI-Vorreiter in der Energiewirtschaft zu werden. Wieso? Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Paul Anfang begründet: „Aus meiner Sicht ist KI einer der größten Veränderungstreiber, die Unternehmen heutzutage beeinflussen. Das ist kein Hype, der morgen vergessen ist. Als Energieversorger müssen wir uns damit befassen, wo wir KI einsetzen können.“

Wie kommt KI-Know-how ins Unternehmen?

Dementsprechend wertet es Paul Anfang als großes Risiko, wenn im Unternehmen kein Know-how zu KI aufgebaut wird: „Wie in anderen Bereichen auch, ist der Schlüssel zum Erfolg bei der KI-Implementierung das Wissen der Mitarbeitenden.“
Kurzerhand wurde ein KI-Kernteam gegründet mit dem Auftrag, verschiedene Initiativen zu erarbeiten und umzusetzen, um KI-Wissen ins Unternehmen zu bringen.

Koordiniert die KI-Themen im Unternehmen, das KI-Kernteam Maximilian Hamm, Dr. Christian Seifert, Christina Enkler, Christopher Huch, Giulia Heiser und Ann-Sophie Conrad.

Startschuss war eine KI-Themenwoche im November 2023. Ziel war es, die Mitarbeitenden zu informieren und zu sensibilisieren sowie gemeinsam Chancen und Einsatzgebiete auszuloten. Alle Mitarbeitenden waren eingeladen, vor Ort oder digital an verschiedenen Formaten teilzunehmen.
„Auch mit den Grenzen aufgrund von Datenschutz und Ethik haben wir uns in einer Podiumsdiskussion mit Dr. Aljoscha Burchardt vom Deutschen Institut für künstliche Intelligenz auseinandergesetzt“, erzählt Dr. Christian Seifert, Experte Analytics Translation bei den Pfalzwerken, und zieht das Fazit: „Das machte uns noch einmal mehr Mut, uns mit der künstlichen Intelligenz – auch im Weltmeisterland des Datenschutzes – zu befassen.“

Dank ihrer Leidenschaft für KI, Datenschutz und die Pfalzwerke eine inspirierende Podiumsdiskussion: Moderatorin Janina Klabes, Paul Anfang, Pfalzwerke-Datenschutzbeauftragte Dr. Barbara Sommer, Dr. Christian Seifert und Dr. Aljoscha Burchardt.

Während der KI-Themenwoche formierte sich zudem eine gut 30-köpfige Gruppe von KI-Pionieren aus allen Unternehmensbereichen. Sie nehmen sich in Zukunft des Themas an, eignen sich Wissen an und sind Ansprechpartner*innen für die gesamte Organisation – dafür sind sie einen Tag pro Woche vom Tagesgeschäft freigestellt.

Aufbruchstimmung bei den Pfalzwerke-KI-Pionierinnen und -Pionieren.

Wie und wo kann KI unterstützen?

Übernimmt eine KI einfache operative Tätigkeiten, haben Mitarbeitende Freiräume für Kreativität und anspruchsvollere Aufgaben. „Eine Chance, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, sagt Paul Anfang und betont, dass das Unternehmen über KI keine Stellen abbauen, sondern KI unterstützend in vorhandene Berufsbilder integrieren möchte.
Bei den Pfalzwerken werden anfangs vor allem Bereiche profitieren, die bereits sehr digital aufgestellt sind, z. B. Prozesssteuerung, Vertrieb und Kundenservice sowie alle standardisierten Massenprozesse. Auch in Personalprozessen, dem Energiehandel sowie der Netzsteuerung sieht die Gruppe großes Potenzial.
Ein Team der Pfalzwerke Netz AG führt bereits eine KI-gestützte Netzengpassprognose und Störanalyse durch. Auch in der Websiteoptimierung setzen wir verstärkt auf KI. Beim Lieferkettensorgfaltsgesetz haben wir begonnen, die Arbeitsabläufe durch KI zu begleiten.

Wieso hat KI großes Potenzial für die Energiewirtschaft und damit für die Pfalzwerke-Gruppe? Im Video beantwortet das unser Kollege Maximilian Hamm.

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